Landwirtschaftsrechtsschutz: Darauf sollten Versicherte achten

Landwirtschaftsrechtsschutz: Darauf sollten Versicherte achten

Der eigene Hof ist für Landwirte die Existenzgrundlage, auf der sie ihr gesamtes Leben aufbauen. Nicht selten wurde er über mehrere Generationen vererbt und befindet sich seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Eine Rechtschutzversicherung gehört zu den wichtigsten Absicherungen des Hab und Guts, doch sie muss auf die Besonderheiten von Landwirten zugeschnitten sein.

Eine klassische Privatrechtsschutzversicherung reicht nicht aus, um im Streitfall umfassend versorgt zu sein. Doch worauf muss man achten, wenn man einen Land- oder Forstbetrieb besitzt? Oberstes Gebot ist, dass die Versicherung den Betrieb und die Familie schützen sollte. Warum die Concordia in diesem Rechtsschutzzweig sehr gut aufgestellt ist, erfährt man auf https://www.rechtsschutzversicherungen-testsieger.de/concordia-rechtsschutzversicherung-test/

Die Kombination aus Privat- und Firmenrechtsschutz

Rechtliche Interessen sollten im Zusammenhang mit der selbständigen Tätigkeit versichert sein. Das heißt, der land- und forstwirtschaftliche Betrieb muss als Unternehmen versichert sein. Dabei ist es unerheblich, ob der Betrieb der Gewerbesteuer unterliegt und als Gewerbe geführt wird oder nicht. Neben dem privaten Bereich sollte also unbedingt der Land- und Forstbetrieb geschützt sein.

Das gilt unabhängig von der Höhe des Einkommens oder von einer Haupt- oder Nebentätigkeit des Versicherten. Einige Versicherer bieten Kombipakete an, in denen beide Module zu versichern sind, so dass ein vollumfänglicher Schutz entsteht. Ein Land- und Forstbetrieb, der als Nebenberuf geführt wird, muss ebenfalls explizit im Versicherungsschutz integriert sein.

Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Absicherung nicht auf eine Nebentätigkeit bezieht und dass bei Streitigkeiten kein Versicherungsschutz existiert. Für den Versicherten bedeutet das am Ende, dass er sehr genau darauf achten muss, dass sich die rechtliche Absicherung auf seine privaten und beruflichen Belange erstreckt. Ist das nicht der Fall, sind Streitigkeiten unter Umständen vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Absicherung auch für die Familie

Sofern sich die Versicherung auf den privaten Bereich erstreckt, ist die Familie üblicherweise mitversichert. Dazu gehören direkte Familienangehörige wie der Ehepartner und minderjährige Kinder. Aber auch Angestellte und eingetragene Miteigentümer können problemlos mitversichert werden.

Beim Abschluss des Vertrags ist darauf zu achten, dass der Versicherungsschutz wirklich umfassend ist und für alle Personen gilt, die zur Familie oder zum Betrieb gehören und die dort regelmäßig tätig sind. So ist gewährleistet, dass die Versicherung auch dann Kosten übernimmt, wenn nicht der Versicherte selbst in eine Auseinandersetzung verwickelt wird.

Diese Leistungen sind wichtig

Eine gute Versicherung sollte eine telefonische Anwaltsberatung und eine Betreuung vor Ort beinhalten. Das heißt, dass sich der Versicherte bei einem drohenden Rechtsschutzfall an eine Hotline wenden kann, um sich dort telefonisch beraten zu lassen. Auch eine Betreuung vor Ort ist angemessen, wenn ein Streitfall droht.

Im Tarif sollte die Übernahme von entstehenden Kosten schon in diesem frühen Stadium vorgesehen sein. Wenn am Ende nur noch der Prozess bleibt, sollten die Anwalts- und Gerichtskosten über alle Instanzen hinweg natürlich ebenfalls übernommen werden. Ob der Versicherer dafür eine Selbstbeteiligung pro Schadensfall oder pro Jahr verlangt, hängt vom Tarif ab.

Unter Umständen lassen sich die Kosten für den Versicherungsschutz reduzieren, wenn man einen Selbstbehalt wählt. Üblicherweise sind die Streitwerte bei Auseinandersetzungen im landwirtschaftlichen Bereich recht hoch, so dass auch die Anwalts- und Gerichtskosten entsprechend gehoben sein können. Mit einem Selbstbehalt lässt sich die Versicherungsprämie wirkungsvoll reduzieren.

 

Alexander Vorgerd – Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK) von transparent-beraten.de sagt zum Rechtsschutz für Landwirte:

„Landwirte, Viehwirte oder Förster stellen im Vergleich zu anderen Unternehmen ein besonderes Risiko dar. So bieten einige Rechtsschutzversicherer spezielle Tarife für Landwirtschaftsbetriebe an. Diese Tarife sind speziell zugeschnitten, z.B. werden Streitigkeiten in Cross-Compliance-Angelegenheiten, Enteignungsverfahren, Planfeststellungsverfahren, Flurbereinigungsverfahren oder landwirtschaftliche Fahrzeuge versichert. Es gibt neben den genannten Beispielen weitaus mehr Leistungen die durch die Rechtsschutzversicherung abgesichert werden können.

Es besteht auch hier, wie bei allen Gewerbe-Rechtsschutzversicherungen, die Möglichkeit, den Geschäftsführer/Landwirt auch als Privatperson abzusichern.“

 

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Versicherungen | 9. Januar 2017 | Autor:

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